Kontaktbörse Adoption 1998 - 2014
Rubrik 9
"Herkunftseltern bieten oder suchen Erfahrungsaustausch"
 

Wollen Sie Ihr Kind mit Erfolg versprechenden detektivischen Mitteln suchen lassen? [mehr Infos]


Nummer:

 9.7513

E-Mail:

 Kontakt aufnehmen

Datum:

25.12.2010

Brigitte sucht Herkunftsmutter, die 1973 im Mariendorfer Weg - Frauenklinik - Berlin - Neukölln entbunden hat - minderjährig war und zur Unterschrift gezwungen worden ist - ähnlich der Zwangsadoption! Sie sucht ihre Tochter, die ihr auf sehr brutale Weise nach der Geburt weggenommen worden ist. Vielleicht kennt jemand so einen Fall aus dieser Frauenklinik - jeder kleine Hinweis würde helfen.


Nummer:

 9.7369

E-Mail:

 tischlermaria@yahoo.de

Datum:

21.07.2010

Maria hat vor 20 Jahren ihre zwei Kinder zur Adoption freigegeben. Der Junge ist heute 22 Jahre alt, über die Tochter möchte sie noch nichts berichten, da diese noch keinen Kontakt wünscht. Beide sind in derselben Familie aufgewachsen. Manuel hat vor wenigen Wochen den Kontakt aufgenommen. Marias Mann wusste von Anfang an Bescheid über die Adoption. Der Kontakt zu Manuel ist vom ersten Treffen an sehr positiv. Maria wünscht sich aber einen Austausch mit anderen Müttern ihn ähnlicher Lage, die vielleicht von ihren Erfahrungen berichten können, da sie Angst hat, ob sie wirklich auf dem richtigen Weg ist. 


Nummer: 9.7319 E-Mail:  simba.77@gmx.de Datum: 14.07.2010

Nicole (32) hat vor 10 Jahren ihre Tochter nach der Geburt zur Adoption in die Hände liebevoller Eltern gegeben. Seit dem ist der Kontakt nie abgebrochen und es gibt jedes Jahr ein Treffen, wo sie mit offenen Armen von ihrer Tochter empfangen wird. Es war nicht immer einfach mit dieser Entscheidung klar zu kommen, aber sie hat sich damals richtig entschieden und ist heute sehr stolz auf ihre Tochter, die eigentlich nicht leben sollte. Nicole möchte anderen Frauen Mut machen, über die Adoption offen reden zu können und nicht ein Geheimnis daraus zu machen. Sie weiß, es ist nicht einfach, aber nur mit offenen Worten kann man diese doch so gute Entscheidung verarbeiten und man merkt mit der Zeit, was man doch eigentlich für eine starke Frau ist. Viele Menschen schauen zwar erst einmal dumm, wenn man darüber redet, aber von vielen bekommt man auch Bewunderung diesen Schritt gegangen zu sein. Den wer stellt sich schon gern dem Problem einer ungewollten Schwangerschaft, wo doch Abtreibung so einfach ist! Frauen, die ihr Kind bewusst in gute Hände geben, sind für Nicole die wahren guten Mütter.


Nummer: 9.7112 E-Mail:  gaisi5@yahoo.de Datum: 06.12.2009

Bigi hat vor 17 Jahren ihre Tochter zur Adoption freigegeben. Da ihre Tochter nun bald volljährig wird und sich somit auf die Suche nach ihrer Herkunft machen wird, sucht Bigi nach Menschen, denen dasselbe bevorsteht, oder nach Personen, die ihre zur Adoption freigegebenen Kinder bereits wiedergesehen haben. Da Außenstehende nur selten die Sorgen und Ängste verstehen können, sucht Bigi auf diesem Wege Kontakt zu Personen, die über eigene Erfahrungen berichten können und mit denen sie ihre Gedanken austauschen kann.


Nummer: 9.6959 E-Mail:  conny2210@web.de Datum: 22.08.2009

Conny (30) aus Sachsen-Anhalt hat zwei Kinder zur Adoption frei gegeben. Den kleinen Tim im Jahr 2005 und die kleine Lucie-Marie im Jahr 2009. Es war eine schwere Entscheidung, die sie heute noch bereut, da sie noch Kinder hat, die bei ihr leben.


Nummer: 9.6949 E-Mail:  schriefers.schermbeck@arcor.de Datum: 24.07.2009

Claudia hat vor Jahren ihren Sohn zur Adoption freigegeben. Eigentlich hat sie das Gefühl, dass sie damals überrumpelt wurde. Hilfesuchend wendete sie sich ans Jugendamt, weil ihre Ehe zerrüttet war und sie nicht wusste, wie es weiter gehen soll. Jedoch kam alles erschreckend anders. Genaueres möchte Claudia heute noch nicht dazu sagen. Bei näherem Interesse wird Claudia sich aber dazu äußern. Das größte Problem, dass Claudia heute hat, ist es, mit diesem schlechten Gewissen leben zu müssen. Ein Gewissen, welches zu Claudia immer wieder sagt, dass sie hätte mehr tun müssen, um ihren Sohn bei sich halten zu können. Gibt es denn nur für die betroffenen Kinder psychologische Unterstützung oder kann Claudia sich auch jemandem öffnen, der ihr zuhört? Es liegt nun schon Jahre zurück, aber Claudia kommt mit der Situation immer noch nicht zurecht.


Nummer: 9.6606 E-Mail:  tanjatraina66@web.de Datum: 16.11.2008

Tanja hat am 29.01.1990 ihren Sohn Alexander unmittelbar nach der Geburt zur Adoption freigegeben. Er ist durch eine Vergewaltigung entstanden und sie hatte nicht die Kraft ihn zu behalten. Tanja leidet noch heute unter den Folgen und fragt sich oft, ob diese Entscheidung die richtige war. Vor allem die Frage, wie es dem Jungen geht, beschäftigt sie immer wieder. Er wurde damals von seinen Adoptiveltern direkt aus der Klinik abgeholt. Gerne hätte sie Kontakt zu Müttern, die ähnliches erlebt haben.


Nummer: 9.6590 E-Mail:  cornelia.oehlert@email.de Datum: 31.10.2008

Cornelia (57) sucht Kontakt zu anderen Herkunftseltern, -müttern, deren abgegebene Kinder nach der Wiederfindung nicht dazu in der Lage sind, ihre leiblichen Eltern/Mütter persönlich kennenzulernen. Ihre Tochter ist heute 39 Jahre alt. Sie haben sich vor sechs Jahren wieder gefunden und bisher kam es zu keinem persönlichen Kontakt, auch nicht telefonisch. Was kann man dabei alles falsch machen, bzw. was sind die Kardinalfehler? Welche Gründe liegen eventuell bei den Kindern selbst vor? Wie lange mussten andere ausharren? Wie werden andere mit der Situation fertig? Wenn man psychologische Hilfe benötigt, muss man das komplett selbst zahlen? Hat es jemand schon einmal aufgegeben zu warten, weil er/sie sonst an dieser "Ablehnung" beinahe zerbrochen wäre?


Nummer: 9.6508 E-Mail:  fmaria_@gmx.de Datum: 28.09.2008

Franziska (30) hat ihren Sohn vor zehn Jahren im Alter von einem Jahr zur Adoption freigegeben. Inzwischen hat sie einen weiteren kleinen Sohn und fühlt immer mehr das Bedürfnis und die Sehnsucht, ihren Erstgeborenen zu suchen, da mit jedem Tag gleichermaßen Neugier und Angst (Hat sie das Richtige getan?) wachsen. Franziska hätte sehr gern Kontakt mit Herkunftsmüttern, denen es ähnlich geht und vielleicht kann man sich ein wenig gegenseitig in dieser schweren Zeit stützen.


Nummer: 9.6374 E-Mail:  housejunkie@hotmail.de Datum: 04.07.2008

Jenny ist momentan schwanger und wird ihr Kind zur Adoption freigeben. Sie sucht Frauen, die ähnliches erlebt haben.


Nummer: 9.5935 E-Mail:  cyndu14@aol.com Datum: 03.11.2007

Cynthia (20) musste sich leider mit 19 Jahren schweren Herzens von ihrem Sohn trennen und musste ihn direkt nach der Geburt zur Adoption frei geben. Sie würde sich gerne mit anderen Frauen austauschen, die das gleiche erlebt haben.


Nummer: 9.5186 E-Mail:  lajana6@gmx.de Datum: 25.11.2006

Jana (36), Herkunftsmutter, hat wieder Kontakt zu ihrer Tochter. Es ist der gemeinsame Wunsch, dass die Tochter wieder zurück adoptiert wird. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann Informationen geben, wie das am Besten in die Wege geleitet werden könnte?


Nummer: 9.4844 E-Mail:  katherinaSturm@aol.com Datum: 04.06.2006

Kati (22) hat mit 16 ein Kind bekommen und es gleich nach der Geburt zur Adoption freigegeben. Sie sucht jetzt Frauen, die eine Ähnliche Situation kennen und würde sich gerne austauschen.


Nummer: 9.4607 E-Mail:  marion.reiss@tin.it  Datum: 08.02.2006

Marion ist eine Herkunftsmutter aus Nordrhein-Westfalen, die ihre neugeborene Tochter 1981 zur Adoption freigegeben und 2004 wiedergefunden wurde. Jetzt würde es sie freuen, anderen H-Müttern für einen Erfahrungsaustausch zur Verfügung zu stehen.


Nummer: 9.4606 E-Mail: lena1974@die-genossen.de  Datum: 08.02.2006

Michaela (24) hat ihre sechs Tage alte Tochter am 13.08.2005 zur Adoption freigeben müssen. Sie lebt in Halle/Saale. Die Situation war sehr schwer, sie hat schon eine Tochter, ist alleinerziehend, Studentin und diese zweite Tochter entstand durch eine Vergewaltigung. Eigentlich wollte sie ihr Kind behalten, doch ihre Eltern drängten sie zu diesem Schritt. Heute hat sie kaum noch Kontakt zu ihren Eltern und würde am liebsten alles rückgängig machen. Wer kann ihr helfen?


Nummer: 9.4354 E-Mail:  g.bahm@gmx.de Datum: 25.09.2005

Johanna Rieken-Bahm sucht schon seit ewiger Zeit nach ihrem Sohn Mike, der heute Nico heißt. Sie hat ihn kurz nach seiner Geburt zur Adoption freigegeben und es ein Leben lang bereut. Er ist am 06.12.1982 geboren und hat noch sechs Geschwister. Johanna würde ihn gerne einmal sehen, um ihm alles zu erklären.


Nummer: 9.4078 E-Mail:  kleeneJacky19@yahoo.de Datum: 20.05.2005

Jacqueline (19), in der 13. Woche schwanger, und der leibliche Vater Christian (19) aus Bochum sind seit 21.04.05 wissende Eltern. Sie möchten gerne ein Paar finden, das in der gleichen Situation ist und das freundschaftlich etwas aufbauen will, um Erfahrungen auszutauschen. Die beiden würden sich freuen, wenn sie schnell Kontakt finden würden.


Nummer: 9.4036 E-Mail:  erika19590@web.de  Datum: 19.04.2005

Erika (47) hat drei Kinder, zwei Jungen sind bei ihr groß geworden. Nur ihre Tochter Silvia nicht, die sie im Alter von acht Monaten schweren Herzens abgeben musste. Sie wurde von ihren Schwiegereltern adoptiert. Es hat ihr so das Herz zerrissen, dass sie noch heute sehr darunter leidet. Leider sind ihre Ex Schwiegereltern verzogen mit unbekannter Anschrift. Erika leidet derzeit an einer Krankheit, die ihr derzeit das Sprechen nicht einfach macht. Was kann sie machen? Wer kann ihr weiter helfen?


Nummer: 9.4035 E-Mail:  Dpunkthaj@gmx.de  Datum: 19.04.2005

Dorothea (34) hat als Minderjährige (15) ihren Sohn unter Druck aus ihrer Familie zur Adoption freigeben müssen, er wurde ihr sofort nach der Geburt weggenommen. Der Kindesvater hat die Vaterschaft nicht anerkannt. Bis heute kann sie mit ihrer eigenen Mutter über die Vorgänge von damals nicht reden. Darüber hinaus bekam Dorothea dann drei und vier Jahre später noch zwei Geschwisterkinder. Sie hat viele Jahre nicht darüber gesprochen, nur sehr wenige Leute aus ihrem Umfeld wissen das alles. Sie sucht nun nach E-Mail-Kontakten mit ähnlichen Erfahrungen und/oder Meinungen, ob sie sich auf die Suche machen soll oder nicht.


Nummer: 9.4007 E-Mail:  lucky_mausiflohr@web.de  Datum: 09.04.2005

Susanne (43) hat ihre aus einer Vergewaltigung entstandene Tochter unmittelbar nach ihrer Geburt im Januar 2003 zur Adoption frei gegeben. Die Eltern lernte sie vorher kennen und es besteht auch weiterhin Kontakt. Das hilft ihr sehr und trotzdem möchte Susanne reden, sich austauschen mit anderen Frauen, die, aus welchem Grund auch immer - für sie gibt es keine guten oder schlechten Gründe - ebenfalls ihr Kind adoptieren ließen. Sie möchte aber auch gerne Erfahrungen weitergeben an Menschen, die noch vor der Entscheidung stehen. Auch an der Entstehung einer Selbsthilfegruppe, dann allerdings im Bonner Raum, würde sie gerne mitwirken. "Lasst dieses Tabuthema nicht länger eines sein!"


Nummer: 9.3988 E-Mail:  doro-noack@online.de  Datum: 29.03.2005

Dorothée sucht Erfahrungsaustausch mit anderen Müttern, die vor Jahren ihr Kind zur Adoption freigegeben haben. Da dieses Thema niemals an Aktualität verliert und leider in der Öffentlichkeit zum Nachteil der freigebenden Mütter behandelt wird, ist ein Sich-Finden im Sinne aller Beteiligten. Warum hat die leibliche Mutter so wenig Möglichkeiten, ihr inzwischen erwachsenes Kind kennen zu lernen? Wie ist es möglich, Halbgeschwisterkinder zusammen zu bringen? Das ist nur ein Ausschnitt aus den sich ergebenden Fragen.


Nummer: 9.3936 E-Mail:  ardanven@freenet.de  Datum: 06.03.2005

Sonja (28) hat ihren am 16.03.2004 geborenen Säugling zur Adoption freigegeben. Die Adoption konnte bisher nicht erfolgen, weil ihr Ex-Mann, der nicht der Vater ist, weder die Vaterschaftsanfechtung unterschreibt, noch sonst irgendwie agiert. Sie bittet um Kontakt mit Personen, die Ähnliches erlebt haben oder um Hilfestellung mit jemanden, der Erfahrung mit diesem Thema hat.


Nummer: 9.3472 E-Mail:  sarahad@web.de  Datum: 10.07.2004

Sarah (28) ist im vierten Monat schwanger. Sie wird das Kind nicht behalten können und möchte es zur Adoption frei geben. Der Entschluss fällt ihr nicht leicht. Wem ging es ähnlich und wer hat Erfahrung auf diesem Gebiet?


Nummer: 9.3436 E-Mail:  geli652000@yahoo.de  Datum: 19.06.2004

Angelika (39) sucht Erfahrungsaustausch mit Herkunftsmüttern sowie Adoptierten im Raum Göttingen.


Nummer: 9.3389 E-Mail:  eschrichtnt@aol.com  Datum: 09.05.2004

Natascha (23) aus Kassel sucht Kontakt zu Eltern, die ihr Kind zur Adoption oder Pflege gegeben haben und möchte sich gerne mit jemanden austauschen.


Nummer: 9.3360 E-Mail:  marie160866@aol.com  Datum: 02.05.2004

Manuela ist Herkunftsmutter und möchte mit gleichgesinnten Kontakt aufnehmen, wie es dazu kam was danach war, wie sie damit fertig wurde oder auch nicht. Sie würde gerne mit anderen Müttern sprechen.


Nummer: 9.3259 E-Mail:  Annie14@gmx.de  Datum: 06.03.2004

Anne (23) war sich bis zur Geburt ihrer Tochter vor ein paar Tagen sicher, die Kleine zur Adoption frei zu geben. Nun sind mit diesem lieblichen Anblick große Zweifel aufgetreten. Sie hat nicht mehr viel Zeit sich zu entscheiden und bittet dringend um Rat und Erfahrungen von anderen.


Nummer: 9.2869 E-Mail:  Hild3@gmx.de  Datum: 06.09.2003

Eva schreibt an ihrer Diplomarbeit. Das Thema ist die Situation von abgebenden Eltern in Deutschland. Diese Arbeit soll so praxisnah und realistisch wie möglich sein; deshalb ist sie auf die Mithilfe von Betroffenen angewiesen. Wer Eva unterstützen möchte, erreicht sie unter Hild3@gmx.de. Weitere Infos und der Fragebogen unter www.abgebende.eltern.ms.


Nummer: 9.2597 E-Mail:  oxycetin23@gmx.de  Datum: 29.03.2003

Dorit (23) ist im achten Monat schwanger und überlegt, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Sie sucht Austausch mit Frauen, die ein Kind zur Adoption freigegeben haben.


Nummer: 9.2577 E-Mail: conny@werner-bauer-online.de  Datum: 20.03.2003

Conny sucht ihre Schwester Jutta Angela geb. Eppel, die am 28.05.1974 in Heidelberg geboren wurde. Damaliger Wohnort war Schwetzingen. Am 14.07.1974 wurde sie in der Katholischen St. Paukratius Kirche durch Herrn Pfarrer Karl Münch getauft. Ihre gebürtigen Eltern sind Jutta Gabriele (damals) Eppel geb. Oeder (11.07.1952). Ihr heutiger Nachname ist Procek und Frank Eppel (08.05.19747). Im Alter von ca. 5 oder 6 Jahre wurde sie zu einer Zwangsadoption freigegeben und es wird vermutet, dass sie bis heute noch im näheren Umfeld von Heidelberg ist. Wer helfen kann soll sich bitte melden.


Nummer: 9.2278 E-Mail:   ruezi1108@aol.com   Datum: 30.11.2002

Robert (Name von der Red. geändert) schreibt folgenden Zeilen an alle Herkunftseltern und bittet um Rat: "Dieser Brief richtet sich an alle Adoptierten, Adoptiveltern und Herkunftseltern die uns eine Hilfestellung geben können und wollen, wie man sich dem zur Adoption freigegebnen Kind und deren Adoptiveltern gegenüber verhalten sollte, wenn man über den anonymen Briefkontakt hinaus den persönlichen Kontakt sucht. Ich möchte zuerst eine Reihe von Fragen stellen die uns bewegen. Unsere Fragen: Was erwartet oder erhofft das zur Adoption freigegebene Kind von seinen Herkunftseltern? Wie denkt ein Adoptivkind über seine Herkunftseltern? Was erwarten die Adoptiveltern von den Herkunftseltern? Welche Ängste haben Adoptiveltern im Bezug auf die Herkunftseltern? Was können wir dem zur Adoption freigegebene Kind geben und bieten? Wie stellt man am sinnvollsten einen persönlichen Kontakt her, wenn es schon anonymen Briefkontakt gibt? Gibt es positive Erfahrungen beim zusammenführen Adoptivkind und Herkunftseltern, wenn ja, wie war der Weg dorthin? Was haltet Ihr von der unten angesprochen CD? Stehen uns diese Fragen überhaupt zu? Zu unserer Geschichte, geschrieben vom Herkunftsvater: Ich könnte unsere Geschichte über viele Seiten ausdehnen. Es würde auch viel zu erzählen geben. Ich versuche aber unserer Geschichte auf die wichtigsten Fakten zu beschränken. Wir haben vor nun bald dreizehn Jahren unsere Tochter zur Adoption freigegeben. Dieses Kind entstand aus einer kurzen Beziehung mit meiner heutigen Ehefrau. Noch bevor meine damalige Freundin (jetzige Frau) erfuhr das sie schwanger war, trennten sich unsere Wege aber wieder. Kurz nach der Geburt erzählte sie mir von unserer gemeinsamen Tochter. Wir entschieden uns den bereits eingeschlagenen Weg der Adoptionsfreigabe nicht mehr zu stoppen. Wir waren noch relativ jung (22 und 20 Jahre alt), sehr unerfahren, hatten keinen Sinn für Verantwortung, waren zu diesem Zeitpunkt kein Paar und hatten vor allem keine Ahnung was die Zukunft für uns bereithält. Aus dieser damaligen „Not“ heraus, waren wir davon überzeugt, dass es für unsere Tochter das Beste ist, sie in geordnete Verhältnisse ziehen zu lassen. Relativ kurze Zeit danach entwickelte sich zwischen uns wieder eine Beziehung. Heute stellt sich unsere Situation so dar. Wir sind seit über 11 Jahren verheiratet und haben drei wunderbare Söhne und sind wahrscheinlich das, was man im allgemeinen als „ganz normale Familie“ bezeichnet Die Entscheidung unsere Tochter zur Adoption freizugeben war von vielen inneren Konflikten begleitet und hat Wunden hinterlassen die sich mit der Zeit nicht schlossen, sonder eher größer geworden sind. Wir haben das Glück, dass wir von den Adoptiveltern regelmäßig mit Bildern und Geschichten über unsere Tochter versorgt werden. Unsere Tochter weiß auch, das es noch so etwas wie eine zweite Familie gibt, sie sucht sogar die Bilder aus, die uns die Adoptiveltern schicken. Sie scheint ein wirklich liebevolles Zuhause gefunden zu haben. Was ich nun gerne erreichen möchte, ist folgendes. Ich möchte über unsere Tochter gerne mehr erfahren bzw. mehr an Ihrem Leben teilhaben dürfen. Mein größter Wunsch wäre es, sie einmal persönlich kennen lernen zu dürfen und zu erleben. Aber nicht nur sie. Auch oder besonders ihre Eltern möchte ich mit einbeziehen, denn ich bin davon überzeugt, das eine dauerhafte gute Beziehung nur im Einklang mit den Adoptiveltern möglich ist. Ich habe vor einen, vielleicht zu großen, Schritt in diese Richtung zu wagen. Unterstützen soll dies eine CD, die ich unserer Tochter bzw. ihren Eltern zukommen lassen möchte. Inhalt dieser CD soll unserer Geschichte sein. Mit Bildern und Geschichten von uns und den leiblichen Brüdern unserer Tochter (wie ein Stammbaum aufgebaut, mit allen mir bekannten Informationen über unsere eigenen Eltern, Großeltern, Tanten, Onkels usw.). Wir haben vor, uns in dieser CD völlig zu offenbaren, mit allen Details die man auf so ein Medium packen kann (auch mit der heutigen Anschrift und Telefonnummer). So wüssten unsere Tochter und ihre Eltern sehr genau, wer da mal auf sie zukommt. Ich denke, dass auch wenn ein Kontakt heute noch nicht gewünscht wird, zumindest unsere Tochter hiermit die Möglichkeit erhält alles über ihre leiblichen Eltern und Brüder zu erfahren. Ihre Eltern könnten die Informationen, die sie für den jeweiligen Zeitpunkt für angebracht halten, auch scheibchenweise herausfiltern und an sie weitergeben. Abschließend möchte ich noch betonen, dass wir unsere Tochter nicht zurück in unsere Familie zwingen oder aus ihrer herausreißen möchten. Unser Wunsch ist es, an Ihr das gutzumachen was gutzumachen möglich und nötig ist, ihr das zu geben was sie wünscht, braucht und vermisst. Ihren Lebensweg haben wir einmal auf ewig beeinflusst ohne sie zu fragen. Diesmal soll unsere Tochter und ihren Eltern den Weg vorgeben. Kurz gesagt; wir wollen nicht agieren sondern nur reagieren. Ich bitte um Verständnis, dass ich anonym geblieben bin. Mich soweit zu öffnen ist mir ziemlich schwer gefallen. Vielen Dank für Eure geschätzte Aufmerksamkeit."


Nummer: 9.2248 E-Mail:  Grisu1704@aol.com   Datum: 14.11.2002

Birgitt sucht Frauen, die wie sie 1972 im Dorotheenheim in Hilden bei Düsseldorf Horsterallee 4 gelebt haben. Sie würde sich freuen, wenn sich jemand meldet. Das Dorotheenheim hatte Gruppen, in denen Schwangere und Mütter lebten.


Nummer: 9.1964 E-Mail: steffi.kahmann@coventis.de   Datum: 30.08.2002

Denise (23) aus Heidelberg hat ihr Kind vor einem Jahr schweren Herzens zur Adoption frei gegeben. Sie würde sich gern mit anderen Herkunftseltern oder Adoptierten austauschen und freut sich über jeden Kontakt.


Nummer: 9.1963 E-Mail:  shorthappen@web.de   Datum: 30.08.2002

Manuela, geboren am 07.04.1975 in Osnabrück Nahne, sucht ihre leibliche Mutter, geborene Heidemarie Hedwig Gessler, geboren in Gronau, dann irgendwie nach Osnabrück gezogen,  dort den leiblichen Vater Manuel del Almeide Rodriges kennen gelernt. Sie hat zwei Kinder Manuela und Gabriela und müsste ca. 1957 geboren sein.


Nummer: 9.1536 E-Mail:  familie.thomas@vr-web.de  Datum: 24.03.2002

Kathrin (37) hat ihre Tochter vor 20 Jahren freigegeben. Heute möchte sie wissen, was sie für Möglichkeiten hat, ihre Tochter zu finden. Wer kann helfen?


Nummer: 9.1387 E-Mail:  gwendoline29@lycos.de  Datum: 21.01.2002

Sarah hat vor kurzer Zeit ihr Kind zur Adoption freigegeben und weiß, wie schwer diese Zeit ist. Sie selbst hatte nette Menschen, die sie unterstützt haben und möchte nun auch anderen, die diese Entscheidung treffen wollen oder getroffen haben helfen und zur Seite stehen.


Nummer: 9.1212 E-Mail:  kate.klein@gmx.net  Datum: 29.10.2001

Katrin (19) ist mittlerweile im siebten Monat schwanger. Sie überlegt sich, ihr Kind zu einer offenen Adoption freizugeben, da sie im Studium ist und ihr Freund sich vor ein paar Wochen erst von ihr getrennt hat. Sie würde sich gerne mit Leuten austauschen, die schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben.


Nummer: 9.822 E-Mail: VerenaViergutz@gmx.de  Datum: 08.04.2001

Verena (24) aus NRW hat ihren Sohn direkt nach der Geburt (1999) zur Adoption freigegeben. Sie bereut zwar ihre Entscheidung nicht, wünscht sich aber Kontakt zu Gleichgesinnten zwecks Erfahrungsaustausch und eventuell Gründung einer Selbsthilfegruppe.


Nummer: 9.811 E-Mail: sassicain@aol.com  Datum: 01.04.2001

Sabine sucht Kontakt zu Herkunftsmüttern und Adoptierten, die ihre leiblichen Eltern suchen / gefunden haben aus Hessen zwecks Erfahrungsaustausch. Außerdem sucht sie nach einer Möglichkeit, einen ehemaligen US-Soldaten in USA ausfindig zu machen.


Nummer: 9.743 E-Mail: Tricat28@aol.com Datum: 03.03.2001

Christine (31) hat vor fast 15 Jahren ihren Sohn zur Adoption freigegeben, über das Jugendamt Berlin gab es gelegentlich schriftlichen Kontakt zu den Adoptiveltern, jetzt jedoch verliert sich ihre Adresse. Vielleicht gibt es Frauen, denen es ähnlich ergangen ist?


Nummer: 9.666 E-Mail: strohbaerchen@gmx.de Datum: 08.02.2001

Juergen (34) hat vor nunmehr über 11 Jahren zusammen mit seiner damaligen Ehefrau die gemeinsame Tochter zur Adoption freigegeben. Immer und immer wieder holt ihn seither in Gedanken und Träumen die Vergangenheit ein und quält ihn. Heute bereut er diese Entscheidung zutiefst und möchte sich endlich den Tatsachen stellen und aufarbeiten. Auf Vermittlung des seinerzeit zuständigen Jugendamtes besteht mittlerweile die Möglichkeit, mit den Adoptiveltern auf anonymer Basis zu korrespondieren. Er sucht auf diesem Wege Kontakt zu Menschen, die ebenfalls ihr Kind zur Adoption freigegeben haben. Raum Saarland oder Rhein-Main.


Nummer: 9.603 E-Mail: carstenduerr@aol.com Datum: 14.01.2001

Jenny (24) hat unter Druck vor 8 Jahren ihre neugeborene Tochter zur Adoption freigeben müssen. Bis heute kommt sie mit der Situation nicht klar und fühlt sich schuldig, so einfach aufgegeben zu haben. Jenny ist heute Mutter von drei wunderbaren Söhnen, dennoch fehlt ihr ihre Tochter sehr. Sie würde sich sehr über Bekanntschaften freuen, die in der gleichen Situation sind und einen Weg gefunden haben, mit ihrem Schmerz umzugehen.


Nummer: 9.373 E-Mail: isis_ne@yahoo.de Datum: 21.09.2000

Isis sucht Interessierte, die bei der neugegründeten Internet-Gruppe für leibliche Eltern von Pflege- oder Adoptiveltern mitmachen. Weitere Infos bei Isis.


Nummer: 9.331 E-Mail: Vinos.Barbara@t-online.de Datum: 25.08.2000

Veronica (38) hat vor 20 Jahren ihre Tochter freigegeben. Sie sucht Erfahrungsaustausch mit anderen Herkunftsmüttern.


Nummer: 9.128 E-Mail: snowy1213@hotmail.at Datum: 21.11.1999

Lilo hat sich als leibliche Mutter bereits im Juni 99 für die offene Adoption ihres zu dieser Zeit noch ungeborenen Sohnes entschieden. Bisher hat sie sehr viele positive Erfahrungen damit gemacht und würde diese gerne auch mit anderen leiblichen Müttern tauschen, welche sich ebenso für offene Adoption entschieden haben. Auch hat Lilo sich der Wiener Selbsthilfegruppe "Adoption" angeschlossen, vor allem um Frauen in Österreich, welche von der Adoption ihres Kindes betroffen sind, Unterstützung diesbezüglich zu bieten. Es ist ihr ein besonderes Anliegen Öffentlichkeitsarbeit zu machen, da Frauen, welche ihr Kind "hergeben" in der Gesellschaft meist ins negative Licht gesetzt werden und niemand Hintergründe sieht. Diese von der Situation schon ausgelaugten Frauen, sich dann auch noch Vorurteilen gegenüber selbst zu vertreten ist meist eine Überforderung, die zu schwersten Depressionen führen kann. Offen darüber reden können und zu wissen, dass man mit seinen Problem nicht alleingelassen ist, ist eines von Lilos besonderen Anliegen vor allem für Frauen aus Österreich! SHG "Adoption": Infos unter +0043 676 68 44 686, E-Mail llll33lll@icqmail.com oder www.go.to/lilo33.


Nummer: 9.68 E-Mail: info@netzwerk-herkunftseltern.de Datum: 06.05.1999

Marlies Born ist als Mitglied des Vereins Netzwerk Herkunftseltern e.V. sehr daran interessiert, sich zu dem Themenkreis Adoption, Pflegekinderwesen und Heimunterbringung auszutauschen. Da der Verein nicht nur eine Perspektive betrachten will, hat er sich vorgenommen, aus der Isolation heraus zu kommen und mit allen am "Adoptionsvieleck" Beteiligten (natürlich auch Pflege- und Heimkinderwesen) Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Den Mitgliedern ist es wichtig für die Kinder einen humaneren Kontakt zu gestalten, d. h., sie sollen über ihre Wurzeln wissen und wenn möglich auch Kontakte mit ihren Herkunftsfamilien aufnehmen und ihn, wenn sie wollen, pflegen. Marlies selbst ist in der Region Berlin/Brandenburg für das Netzwerk Herkunftseltern e.V. tätig und bietet neben einer Beratungsstelle in Fürstenwalde/Spree, wo sie "Familien-Gruppen-Konferenzen" anbietet,  auch Beratungen und Begleitungen an für Menschen, die nur einen einmaligen Kontakt haben wollen an. Da der Verein Netzwerk Herkunftseltern e.V. außer über unsere Vereinszeitung Impulse über keinerlei öffentliche Finanzierung verfügt, gestalten die Mitglieder gern Seminare und freuen sich über jeden Referentinnenauftrag. In der Geschäftsordnung ist festgehalten, dass die Hälfte dieser Einnahmen auf das Vereinskonto kommt. Mit diesen Erlösen wird versucht, für die finanzschwachen Mitglieder einen kleinen Beitrag zu leisten, damit sie an den Vereinsveranstaltungen kostengünstig teilnehmen können. Für Rückfragen ist Marlies auch telefonisch unter 03361-710927 in der Beratungsstelle des Netzwerk Herkunftseltern e.V. in Fürstenwalde/Spree erreichbar. Infos auch unter www.netzwerk-herkunftseltern.de 


Nummer: 9.52 E-Mail: birgitschneider@t-online.de Datum: 06.02.1999

Birgit hat 1991 ihren Sohn zur Adoption freigegeben und wurde hierbei mit Rat und Tat hilfreich durch das Diakonische Werk unterstützt. Sie würde sich freuen, wenn sie durch die Kontaktbörse Leute kennen lernt, die sich für offene  Adoptionen und Gespräch mit "gebenden" Müttern interessieren. Birgit hat ein gutes Verhältnis mit den Adoptiveltern und tauscht sich regelmäßig brieflich aus.


Nummer: 9.50 E-Mail: joerg.rettig@okay.net Datum: 28.12.1998

Zehn Herkunftsmütter aus ganz Deutschland, die ihr Kind zur Adoption freigegeben haben, haben im Jahre 1997 den Verein "Netzwerk Herkunftseltern e. V." gegründet. Die Aufgaben und Ziele sind anderen Herkunftsmüttern helfen zu können, auf der Suche nach leiblichen Kindern/Eltern Hilfe zu leisten und in Sachen Adoption einige Veränderungen anzustreben (Jugendämter, mehr Aufklärung auch für "abgebende" Mütter). Mittlerweile hat sich der Verein schon etwas vergrößert, aber die Mitglieder suchen immer wieder die Möglichkeit, um sich austauschen zu können. Kontakt über Liane Bauer (joerg.rettig@okay.netjoerg.rettig@okay.netjoerg.rettig@okay.net).


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